WordPress Lexikon / Glossar

Einige Fachbegriffe im Zusammenhang mit dem von uns oft eingesetzten Content Management System

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A

Adminbereich

Im Adminbereich kann die Webseite inhaltlich gepflegt und strukturell verwaltet werden. Dieser Bereich ist meistens über einen Standard-Pfad erreichbar (http://www.webseite.de/wp-admin/). Zur Anmeldung muss man seinen Benutzernamen und ein Passwort eingeben.

Administrator

Der Administrator ist eine Rolle in der Nutzerverwaltung von WordPress, die umfangreiche Rechte zur Änderung und Bearbeitung von Inhalten und Strukturen besitzt. Ein Admin darf z.B. andere User anlegen, ihnen eine Rolle zuweisen und damit deren Rechte bestimmen.

Artikel

Unter Artikel werden bestimmte Seitentypen verstanden, wie sie z.B. häufig in einem Blog verwendet werden. Anders als normale Seiten können Sie zusätzlich Stichwörter und Kategorien zugeordnet bekommen, so dass später eine Selektion und Sortierung möglich ist. Im Standard werden Artikel nach Datum sortiert in einem Artikelarchiv gelistet.

B

Backend

Eine Webseite mit Content-Management-System wird unterteilt in einen Backend- und Frontend-Bereich. Die Pflege der Inhalte (Texte und Bildmaterial) und Strukturen, die imFrontendereich zu sehen sind, erfolgt im nur für den Administrator zugänglichen Backend-Bereich.

Blog

Die Abkürzung Blog setzt sich zusammen aus den Begriffen Web und Logbuch. Ein Weblogger oder Blogger ist eine Person, die ein öffentliches Tagebuch, Journal oder eine thematische Beitragsserie in einem Blog schreibt. Häufig ist diese Artikelsammlung chronologisch sortiert und ermöglicht den Lesern eine Diskussion über die Kommentarfunktion.

Beitrag

Der Beitrag ist bei WordPress eine andere Bezeichnung für einen Artikel. Ein Zugriff bzw. eine bestimmte Sicht auf Beiträge ist daher auch möglich über die internen Funktionen wie "Neueste Beiträge anzeigen" oder "Beiträge der Kategorie XYZ" anzeigen.

Benutzerrolle

Alle auf WordPress eingetragenen Nutzer können eine bestimmte Rolle erhalten, die Ihnen bestimmte Rechte bei der Bearbeitung der Inhalte ermöglichen. Häufig verwendete Rollen sind: Administrator, Redakteur und Autor.

C

Content-Management-System

Die Aufgabe eines CMS ist es, die einfache Pflege und Verwaltung von Inhalten (Content) einer Webseite zu ermöglichen unter Nutzung einer grafischen Oberfläche, so dass keine speziellen Programmierkenntnisse vonnöten sind. Ein CMS ermöglicht zudem die Inhalte getrennt von der grafischen Präsentation zu bearbeiten. Bekannte und häufig verwendete Open Source CMS (mit offenem Quellcode) sind WordPress, Typo3, Joomla und Drupal.

 

D

Dashboard

Beim Start der Adminoberfläche von WordPress erscheint das Dashboard. Es informiert über grunsätzliche Einstellungen, zeigt die neuesten Informationen an und ermöglicht das schnelle Erstellen neuer Seiten.

Datenbank

Damit eine Trennung von Inhalten, Strukturen und grafischer Präsentation möglich wird, benutzt WordPress zur Speicherung von z.B. Einstellungen und Texten eine Datenbank auf Basis von MySQL. Um eine Seite für den Notfall zu sichern und eine spätere Wiederherstellung zu ermöglichen, kann man die Daten als Backup speichern und ggf. erneut einspielen. Dies ist z.B. wichtig für den Fall eines Angriffes auf die Webseite durch Hacker, die Sicherheitslücken nutzen, um sich Zugang zum Dateisystem und auf die Datenbank zu verschaffen.

Dropdown-Menü

Die Menüpunkte können verschiedene Darstellungsarten besitzen. Ein häufig anzutreffendes Menüsystem ist die Gliederung in Hauptmenüpunkte erster Ebene, mit darunter aufklappenden weiteren Untermenüpunkten. Auch eine Verschachtelung weiterer Ebenen ist denkbar, die dann seitlich ausklappen.

E

Editor

Bei der Pflege der Inhalte von Seiten oder Beiträgen wird der Editor verwendet. Oft handelt es sich dabei um einen WYSIWYG-Editor (What You See Is What You Get), der eine Vorschau der Formatierung direkt anzeigt und somit die Gestaltung von Texten stark vereinfacht (im Modus visuell). Daneben besitzt der Editor noch einen Modus "Text", der Zugriff auf den Quelltext ermöglicht und notfalls Änderungen zulässt, die im visuellen Modus nur schwer erreichar sind.

Datenbank

Damit eine Trennung von Inhalten, Strukturen und grafischer Präsentation möglich wird, benutzt WordPress zur Speicherung von z.B. Einstellungen und Texten eine Datenbank auf Basis von MySQL. Um eine Seite für den Notfall zu sichern und eine spätere Wiederherstellung zu ermöglichen, kann man die Daten als Backup speichern und ggf. erneut einspielen. Dies ist z.B. wichtig für den Fall eines Angriffes auf die Webseite durch Hacker, die Sicherheitslücken nutzen, um sich Zugang zum Dateisystem und auf die Datenbank zu verschaffen.

Dropdown-Menü

Die Menüpunkte können verschiedene Darstellungsarten besitzen. Ein häufig anzutreffendes Menüsystem ist die Gliederung in Hauptmenüpunkte erster Ebene, mit darunter aufklappenden weiteren Untermenüpunkten. Auch eine Verschachtelung weiterer Ebenen ist denkbar, die dann seitlich ausklappen.

F

Footer

Am unteren Ende einer Webseite findet man häufig den Footer. Meistens ist dieser für alle Unterseiten identisch und enthält Informationen wie Adressdaten, Copyright-Hinweise oder Social-Media-Links.

Frontend

Das Frontend bildet den begrifflichen Gegenpart zum Backend. Es sbezeichnet im Grunde nur den normalen, für jeden Besucher zugänglichen Teil, einer Webseite.

FTP

Die Abkürzung FTP steht für File Transfer Protocol und ist ein Dateiübertragungsverfahren. Mit einem FTP-Programm ist es möglich Dateien von einem Computer auf den Webserver hochzuladen. Es können auch Zugriffsrechte auf Ordner und Dateien eingestellt werden. Dies ist sehr wichtig für die SIcherheit einer Webseite, da falsche Rechtevergaben häufig der Grund sind, warum Internetseiten erfolgreich angegriffen werden können.

H

Header

Im Gegensatz zum Footer wird der oberste Abschnitt einer Webseite Header genannt. Typische Inhalte für die Kopfzeile sind Logoelemente, Menüs und Social-Media-Links.

Hosting

Die Dienstleitung den Speicherplatz für die Webseitendaten auf einem Webserver zur Verfügung zu stellen, und die Seiten beim Zugriff auf die Domain auszuliefern, wird Hosting genannt. Wichtige Faktoren bei der Auswahl eines geeigneten Hosters sind die Serverperformance (Abhängig von der Anzahl der darauf platzierten Kunden und deren Seitenaufrufe), die zur Verfügung stehende Speichergröße, die Supportfähigkeit und viele weitere Aspekte, die der Sicherheit und Anpassungsfähigkeit einer WordPress-Installation dienen können. Ein von uns empfohlener Hostinganbieter ist z.B. all-inkl.de

K

Kategorie

Kategorien ermöglichen die sinnvolle Einordnung von Artikeln in thematische Bereiche. Über Kategorienlinks lassen sich dann nur die zugeordneten Beiträge zur Anzeige bringen. D.h. Kategorien ermöglichen eine bestimmte einschränkende Sicht auf eine Menge unterschiedlicher Artikel und somit die Auswahl von Beiträgen zu bestimmten Themen, die den Leser gerade interessieren.

M

Mediathek

Die Mediathek ist innerhalb des WordPress-Administrationssystem ein Bereich, mit dem sich die Medien verwalten lassen. Hierzu zählen z.B. folgende Dokumentarten: Bilder (PNG, GIF, JPG), Videos, Audiodateien, PDF-Dokumente. Es wird der Upload dieser Dateien ermöglicht (auch als Multiupload) und deren nachträgliche Anpassung hinsichtlich ihrer Metainformationen (Titel, Bezeichnung, Beschreibung, etc.).

Multisite

Worpdress stellt mit dieser Funktion die Möglichkeit zur Verfügung mehrere getrennt voneinander existierende Webseiten über eine einzige Oberfläche (Adinsystem) zu verwalten. Das Routing erfolgt z.B. über Subdomains oder über URL-Pfade. Häufig kommen Multisites für die Abbildung unterschiedlicher Sprachvarianten einer Webseite zum Einsatz.

MySQL

MySQL ist die Bezeichnung einer Datenbank, die von Wordpress zum Betrieb benötigt wird. Beim Hostinganbieter sollte mindestens eine MySQL-DB vorhanden sein.

 

N

Newsfeed

Artikel oder Beiträge können über einen Newsfeed abonniert werden. Hierfür wird ein Newsreader benötigt bzw. ein entsprechender Browser, der Newsfeeds darstellen kann. Am häufigsten kommt der sogenannte RSS-Feed zum Einsatz. Hierzu gibt man die URL des Feeds an und erhält dann entsprechend formatierte Artikel. Was genau in einem Newsfeed enthalten sein soll, kann in WordPress bestimmt werden.

 

O

Open Source Software

WordPress ist eine Open Source Software. Der Quellcode dieser Anwendung ist frei verfügbar und darf unter bestimmten Regelungen (GNU GENERAL PUBLIC LICENSE) kopiert, bearbeitet und verändert und genutzt werden. ist hier die Rede von freien Programmen.

P

Permalink

Der Permalink ist die URL, unter der ein Artikel oder eine Seite in WordPress aufrufbar ist. Dieser Link kann im Backend exakt angegeben werden. Im Normalfall bildet WordPress den Permalink aus dem Titel der Seite. Bei der SEO-Optimierung werden Permalinks oftmals so formuliert, dass sie die relevanten Begriffe enthalten und somit sprechende URLs entstehen.

Plugins

Eine Stärke von WordPress liegt in seiner funktionellen Erweiterbarkeit mittels Plugins. Eine große Zahl von Entwicklern schafft permanent neue Funktionen für WordPress mit Hilfe von Plugins, so dass praktisch jeder noch so spezielle Funktionalität einfacher umgesetzt werden kann. Worpdress besitzt ein Archiv (wordpress.org), in dem alle Plugins und deren Kompatibilität mit den versch. WordPressversionen ersichtlich sind.

R

Responsive

Responsive meint die Anpassungsfähigkeit von Weblayouts an die verschiedenen Bildschirmgrößen (z.B. mobile Geräte und Handys). Ein Worpdress-Theme ist daher responsive optimiert, wenn es die angezeigten Inhalte in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Breite entsprechend so anordnet (und ggf. in der Größe verändert), dass diese weiterhin gut lesbar sind.

Revisionen

Beim jedem erneuten Bearbeiten und speichern von Artikeln oder Seiten, erstellt WordPress Zwischensicherungen, auf die im Bedarfsfall zurückgegriffen werden kann. Die älteren Versionen eines Bearbeitungsstandes nennt man Revisionen.

 

S

Schlagwort

Schlagwörter (oder auch "Tags") können einem Artikel zugeordnet werden, so dass man wie auch bei den Kategorieren später eine Selektion hierüber vornehmen kann. Die Vergabe von Schlagwörtern ist optional.

Seiten

Seiten sind ein Inhaltstyp von WordPress und unterscheiden sich zu dem Typ "Artikel" dadurch, dass Sie für statische Inhalte verwendet werden. Sie werden nicht chronologisch gelistet und erhalten keine Kategorienzuordnung.

SEO bzw. Search Engine Optimation

Unter Suchmaschinenoptimierung versteht man alle Maßnahmen, die onpage (also im Code der Seite selbst) oder offpage (externe Faktoren, wie z.B. Backlinks) dazu führen können, dass die Seite im Ranking von Suchmaschinen gelistet werden.

Shortcode

Ein Code in eckigen Klammern, der dazu dient, vordefinierte Funktionen in einem Bereich der Webseite einzufügen (also auf einer Seite, einem Artikel oder Widget). Plugins stellen oftmals Shortcodes bereit, um deren Leistungen schnell einbindbar zu machen, und sie können in Worpdress auch selbst definiert werden.

Sidebar

Die Sidebar ist ein auf der rechten oder linken Seite vom Hauptcontentbereich stehender Abschnitt, in dem bestimmte Funktionen, Menüs oder Widgets aufgenommen werden können. In einem Block stehen sehr häufig die Kategorierenauswahl, die Autoren oder verwandte Artikel in einer Sidebar.

Slider

Slider bieten die Möglichkeit mehrere Bilder und auch Texte animiert zu zeigen. In der Regel werden Slider im oberen Bereich einer Webseite eingesetzt.

T

Themes

Für die Darstellung der Inhalte im Frontend werden Themes verwendet. Sie bestehen aus verschiedenen Dateitypen (PHP, HTML, CSS) die in einer vorgebenen Struktur dem Frontend ein bestimmtes Design geben. Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Themes, die über das Backend aktiviert werden können. Die Anpassung des Themes lässt eine Individualisierung zu, auch wenn das Grundtheme auf vielen Seiten identisch sein mag.

Tags

Siehe Schlagwort.

U

Update

WordPress erhält regelmäßig Updates, die die Funktionalität allgemein erweitern, Fehler beheben und insbesondere auch Sicherheitslücken schließen. Ab der Version 3.7 können vor allem Minor-Updates auch automatisch vorgenommen werden. Die Durchführung von Updates ist bei komplexen Webseiten oftmals nur nach vorherigem Backup und möglicherweise parallelem (lokalem) Test sicher durchzuführen, da es bei der Verwendung von zahlreichen Plugins auch mal zu inkompatibilitäten kommen kann.

URL bzw. Uniform Resource Locator

Die URL ist die eigentliche Internetadresse, die in der Adresszeile oben im Browser eingegeben wird. Sie stellt einen eindeutigen Verweis auf eine Seite oder Artikel dar. Die Struktur der URLs kann bei WordPress nach verschiedenen Kriterien festgelegt werden (z.B. nach Beitragsname).

Usability

Dieser Begriff bezeichnet die Benutzerfreundlichkeit eines Systems. Eine hohe Usability bedeutet, dass die Bedienung des Systems für den Nutzer besonders einfach ist und zu den Aufgaben, die es bewältigen soll, besonders gut passt.

 

W

Webspace

Der Platz zum Speichern der nötigen Dateien einer Webseite bei einem Hoster wird Webspace genannt.

Widgets

Für die Darstellung bestimmter Inhalte und Elemente werden Widgets verwendet, die sich insbesondere in Sidebars einfügen lassen. Neben den Standardwidgets von WordPress gibt es zahlreiche Erweiterungen über Plugins, um bestimmte Ausgaben zu erzeugen. Ein Beispiel für ein Standardwidget ist die Ausgabe der letzten Blogeinträge.

WordPress

WordPress ist eines der am meisten genutzten und verbreitesten Content-Management-System für Webseiten auf Basis einer Open Source Software weltweit. Mit diesem auf PHP basierendem System lassen sich Internetseiten erstellen und Pflegen. Es wird ein hoher Wert gelegt auf Anpassbarkeit, Einhaltung der Webstandards und Usability.

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